liebe besucher
ein wunderschönes jahr voller wunder und ecken kanten, rückenwind, und toller menschen, lust freude gutem essen, getränken tanz, arbeit gesundheit, und liebe wünsch ich euch!
nach dem abschied vom best of rest of abend, und den alten zeiten, wartet nun ein weiteres abenteuerliches jahr auf mich. auf uns. es wird geplant verhandelt gerechnet, geräumt. geredet. also um auf die frage eines scharmanten theaterleiters aus erlangen - cora frost - lebt die noch? - zu antworten, JA ICH LEBE NOCH, UND WIE. GERNE.
leben spielt sich ja bekannter weise hauptsächlich ausserhalb der kunst ab. und am schönsten ist es, wenn man es schafft, seine arbeit ins leben zu integrieren. das leben in die kunst zu integrieren wäre zu vermessen. also wünsch ich mir das, in einer form zu finden. und wenn das gelingt. wär ich mehr als glücklich. ein kleiner versuch in der trennungsgesellschaft. alles vom leben zu trennen, kapital arbeitskraft, sex liebe konsum, glaube. alles getrennt messbar auswertbar.
und ein wort an die veranstalter und theaterleiter. ein theater lässt sich nicht mit auslastungszahlen und dem stolz eines betriebswirts führen. theater muss in gewissen phasen irrational sein, und leidenschaftlich, voluptiös, auch im denken, grosszügig, potent, schwach, zart, zerbrechlich, wild widersprüchlich, paradox. unlogisch.
theater ensteht aus dem unvorstellbaren, das ist magie. aus dem nichts.
zumindest ist es eine grosse seite und geburtsstunde vieler orte und theater gewesen die heute noch exisitieren, und die bestimmt durch das rechnen der auslastungszahlen sich vor einem persönlichen, künstlerischen und auch letzendlichen wirtschaflichen ruin nicht retten können. die kraft einer idee.
ich gebe das nur zu bedenken, vielleicht könnte man wieder etwas fruchtbare lust und wildheit in die theater einfliessen lassen.
ich bin gespannt. bedanke mich für immer wieder besuch auf meiner seite. und werde euch auf dem laufenden halten
ein gutes jahr 2012!
euer frost und team